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Aufbau und Funktion der Bandscheiben Damit die Wirbel nicht direkt aufeinander liegen und die starken Kräfte, die auf dem Rücken lasten, abgefangen werden, hat die Natur Stoßdämpfer in die Wirbelsäule eingebaut: die Bandscheiben. Wie Wasserkissen liegen die von Bändern festgehaltenen Zwischenwirbelscheiben zwischen den knöchernen Wirbeln und dämpfen Erschütterungen und Druckbelastungen aller Art. Nebenbei bilden die verformbaren Pufferscheiben zusammen mit den darüber- und darunter liegenden Wirbelkörpern je ein Bewegungselement und tragen dadurch zur Beweglichkeit unsere Wirbelsäule bei. Anatomisch besteht eine Bandscheibe aus einem festen äußeren Ring, dem Faserring, und einem weichen, flüssigkeitsreichen Mittelteil, dem Gallertkern. Wenn der Mensch sich gegen die Schwerkraft aufrichtet haben die Bandscheiben den Druck zu kompensieren, dadurch verlieren Sie im Laufe des Tages an Flüssigkeit und Höhe. Über Nacht (im Liegen) gleichen die Bandscheiben den Flüssigkeitsverlust wieder aus. Dies funktioniert umso besser, je entspannter Sie schlafen. weiter
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